KolostorokBaden-WürttembergRegierungsbezirk Karlsruhe

Kloster Seligental

Kloster in Deutschland

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Das ehemalige Kloster Seligental liegt im Neckar-Odenwald-Kreis von Baden-Württemberg, zwischen Schlierstadt und Zimmern, auf der Gemarkung der Stadt Osterburken. Es wurde 1236 als Nonnenkloster der Zisterzienserinnen gegründet und 1568 aufgelöst. Die Anlage wurde später landwirtschaftlich genutzt und nur Teile der Reste der alten Klosteranlage konserviert. Das Kloster war ein Zisterzienserinnenkloster, das von Konrad von Dürn und seiner Frau Mechthild von Lauffen gestiftet wurde. Es war Teil des Herrschaftsgebiets der Herren von Dürn und hatte kirchliche Zuständigkeit vom Bistum Würzburg. Die Klosterkirche wurde 1239 der hl. Gottesmutter geweiht. Die Nonnen lebten nach den Regeln des heiligen Benedikt von Nursia. Das Kloster besaß Güter in Schlierstadt, Seckach, Zimmern und Hemsbach und war für die lokale Bevölkerung wichtig durch Stiftungen und religiöse Praktiken. Die ehemalige Klosteranlage ist heute landwirtschaftlich genutzt und nicht zugänglich. Die Klosterkirche wurde 1788 profaniert und 1928 abgebrannt. Das frühgotische Eingangsportal dient heute als Gartentor. Die Weidgrenze des Klosters wurde durch Steinkreuze mit Schäferschippe-Symbol markiert. Sechs dieser Kreuze standen noch in den 1930er-Jahren, das letzte wurde in Seckach aufgestellt.

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Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Osterburken
Erbaut
1236
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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