📷 Kép: Wikimedia Commons
Schloss Weihern
archäologische Stätte in Deutschland
Das Schloss Weihern war ein abgegangenes Schloss im Ortsteil Weihern der Stadt Pfreimd im Landkreis Schwandorf in Bayern. Es lag unmittelbar östlich der Pfarrkirche St. Margareta in Weihern. Die Anlage ist als Bodendenkmal im Bayernatlas registriert und wird als „untertägige Befunde des abbrochenen Schlosses und ehem. Landsassensitzes in Weihern“ bezeichnet. Das Schloss war bis 1621 in der Familie der Herren von Prandt verzeichnet. Es war ein bedeutender Landsassenbesitz, der durch mehrere Rechtsstreitigkeiten mit dem Landgrafen von Leuchtenberg bekannt wurde. Die Familie von Prandt hielt das Gut bis 1556, wobei die Auseinandersetzung mit dem Landgrafen bis in die zweite Hälfte des 16. Jahrhunderts andauerte. Später wechselte das Gut mehrfach zwischen verschiedenen Besitzern, darunter die Familie Schott und die Wildenau. In Weihern gab es historische Räume wie die Hofmark und das Gut, die im Zuge der Rekatholisierung und des Dreißigjährigen Krieges verändert wurden. Die Untertanen wurden im 19. Jahrhundert dem Landgericht Nabburg eingepflichtet. Die genaue Zeit des Abgangs des Schlosses ist nicht bekannt.
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- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Bayern
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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