Retzstadt

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UnterfrankenBezirk Unterfranken

Retzstadt

Gemeinde im Landkreis Main-Spessart in Deutschland

Retzstadt liegt im unterfränkischen Landkreis Main-Spessart, wenige Kilometer nordöstlich von Thüngersheim und östlich vom Zellinger Gemeindeteil Markt Retzbach. Der Ort befindet sich in einem Seitental des Mains an der Retz, nördlich von Güntersleben. Die Gemeinde ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Zellingen und besteht aus einer einzigen Gemarkung mit einer Fläche von 18,063 km², die in 4393 Flurstücke unterteilt ist. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Retzstadt im 8. Jahrhundert als „Reccisstadt“. Bis 1340 war der Ort Sitz eines Zentgerichtes und war im Spätmittelalter Ansitz einer Seitenlinie der Familie von Brackenlohr. Im 19. Jahrhundert wurde Retzstadt als Teil des Hochstifts Würzburg säkularisiert und 1814 an Bayern vergeben. Die heutige Gemeinde entstand im Zuge der Verwaltungsreformen durch das Gemeindeedikt von 1818. Retzstadt ist bekannt für die Pfarrkirche St. Andreas, die nach Plänen von Balthasar Neumann erbaut wurde, sowie die Kreuzkapelle. Der Ort ist Weinbaugemeinde mit dem Retzstadter Langenberg, einem steilen Weinberg mit Muschelkalkboden. Zudem gibt es den Dorfladen „Retschter-Lädchen“, der 2022 eröffnet wurde und von über 220 Bürgern finanziell unterstützt wird. Retzstadt unterhält Partnerschaften mit den französischen Gemeinden Mouen und Mondrainville.

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Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Main-Spessart
Seehöhe
240 m
Források:Retzstadt (CC0-1.0)

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