Angeln
Halbinsel in Schleswig-Holstein
Die Halbinsel Angeln liegt im Nordosten Schleswig-Holsteins, zwischen Flensburger Förde und Schlei. Sie ist Teil des Schleswig-Holsteinischen Hügellandes und grenzt im Westen an die Schleswigsche Geest. Die Region ist historisch bedeutsam, da sie den Ursprung der Angeln markiert, eines germanischen Volksstamms, der später in England einflussreich wurde. Die Halbinsel ist von einer Vielzahl von Seen, Flüssen und Mooren geprägt, die durch die Eiszeit geformt wurden. Die Halbinsel bietet eine reiche Geschichte, die bis in die vorrömische Eisenzeit zurückreicht. Besiedelt wurde sie bereits in der Neolithikum-Zeit, wie durch Großsteingräber belegt. Die Angeln waren ein bedeutender Stamm, der im 5. Jahrhundert nach Britannien migrierte und dort die Angelsachsen gründete. In der Frühzeit des Christentums entstanden zahlreiche romanische Kirchen, die das Landschaftsbild prägten. Die Region war bis ins 19. Jahrhundert von kleineren Bauernhöfen geprägt, wobei die Leibeigenschaft 1805 aufgehoben wurde. Die Landschaft der Halbinsel ist geprägt von sanftem Hügelland, Seen und Flüssen, die durch die Eiszeit entstanden. Die Region ist bekannt für ihre ackergeprägten Flächen, die für den Ackerbau genutzt werden, und für die vielen abflusslosen Senken, die sich in den Mooren befinden. Die Höhen reichen bis zu 82 Meter, wobei der Höckeberg der höchste Punkt ist. Die Halbinsel ist auch für ihre historischen Funde bekannt, wie die Westlandkessel aus der Spätantike in Süderbrarup.
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- Art
- Halbinsel, Naturraum
- Ort
- Schleswig-Holstein
A közelben
- Schnarup-Thumby2.3 km
- Rüde2.7 km
- Böel3.1 km
- Südensee4.6 km
- Steinzeitliche Siedlungskammer im Satrupholmer Moor3.8 km
- Kloster Mohrkirch3.0 km
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