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Ecel község
Gemeinde in Rumänien
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Ațel liegt im Siebenbürgischen Becken, in einem Seitental der Târnava Mare. Der Ort befindet sich östlich von Mediaș, südlich der Nationalstraße DN 14 und nördlich der Kreishauptstadt Sibiu. Die Landschaft um Ațel besteht aus Weiden, Weinbergen und Büffelherden. Der Name des Ortes stammt vom Rufnamen Hetzel, in der Mundart wird er als Hazelderf ausgesprochen. Die zugewanderten Rumänen sprachen den Namen Ațeldorf, was schließlich zum heutigen Namen führte. Der Ort wurde im 12./13. Jahrhundert durch deutsche Siedler gegründet und wurde 1283 erstmals urkundlich erwähnt. Die Nikolauskirche, eine spätgotische Pfeilerbasilika, wurde bereits 1380 begonnen. Im 17. Jahrhundert wurden durch Türkeneinfälle und Pest die Bevölkerungszahlen stark reduziert. 1874 wurde durch den evangelischen Pfarrer eine Haltestelle an der Eisenbahnstrecke eingerichtet. Im 20. Jahrhundert verlor der Weinbau fast vollständig an die Reblaus, wurde aber durch reblausresistente Stöcke gerettet. Ațel ist bekannt für seine Kirchenburg mit Torwehren und Steinmetzarbeiten, die unter Denkmalschutz stehen. Der Friedhof und die Bergkapelle sowie das evangelische Pfarrhaus sind weitere sehenswerte Orte. Bekannte Persönlichkeiten aus der Region sind Lukas Graffius, ein evangelischer Bischof, und Gerhard Juchum, ein Bildhauer. Die Gemeinde hat sich im Laufe der Zeit durch verschiedene Einwohnergruppen geprägt, darunter Rumänen, Rumäniendeutsche und Ungarn.
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- Art
- Gemeinde in Rumänien
- Ort
- Kreis Sibiu
- Adresse
- Piaţa Regele Mihai I, nr. 388, Aţel, Sibiu
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