📷 Kép: Wikimedia Commons
Burgstall Haselstein
archäologische Stätte in Deutschland
Der Burgstall Haselstein ist eine abgegangene Höhenburg aus dem späten Mittelalter, die sich im Oberpfälzer Wald befindet. Sie liegt auf einem Berggipfel im Waldgebiet zwischen Floß, Flossenbürg und Plößberg im Landkreis Neustadt an der Waldnaab. Die Anlage ist als Bodendenkmal mit der Aktennummer D-3-6239-0060 geschützt. In der Nähe befinden sich die Burgruine Flossenbürg und die Burgruine Schellenberg. Die Burganlage existierte etwa von 1400 bis Ende des 16. Jahrhunderts. Es sind kaum Mauerreste vorhanden, doch Funde wie Tongefäße, Ofenkacheln und eisernen Pfeilspitzen belegen ihre Existenz. Im 15. Jahrhundert gab es in der Umgebung eine Zeidlerei. Ab 1860 wurde der Haselstein in ein Festgelände umgestaltet, wodurch die Burg fast vollständig verdeckt wurde. Die Haselsteinfeste fanden bis in die 1950er Jahre statt und zogen Gäste aus verschiedenen Orten an. Der Burgstall Haselstein ist heute vor allem durch die Reste des Turmes und den sichtbaren Sockel bekannt. Die Sanierungsarbeiten im Jahr 2012 ermöglichten die Wiederherstellung einiger Mauerreste. Die Anlage ist Teil der Landschaft und umgeben von Wald. Die Umgebung bietet Wanderungen und Ausblicke auf das Tal.
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- Art
- Burg, Archäologische Stätte
- Ort
- Floß
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
A közelben
- Bodendenkmal in Flossenbürg, #D-3-6239-00612.3 km
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