Osterburg (Weida)

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Osterburg (Weida)

Burg in Thüringen, Deutschland

Die Osterburg liegt auf dem Weidaer Burgberg im Zentrum der Stadt Weida im thüringischen Landkreis Greiz. Sie ist eine romanische Befestigungsanlage, die zwischen 1163 und 1193 von Heinrich I., einem Bruder des Gründers von Weida, errichtet wurde. Die Burg war bis zum Beginn des 15. Jahrhunderts Stammsitz der Vögte von Weida und später im Besitz der Markgrafen von Meißen. Der Name Osterburg leitet sich vom lateinischen „Neuostland“ ab und bezieht sich auf das Osterland, das heute als Ostthüringen bekannt ist. Die Osterburg ist eine der ältesten und höchsten erhaltenen Burganlagen Deutschlands. Der 54 m hohe Bergfried ist der dritthöchste Bergfried des Landes und wurde im 12. Jahrhundert angelegt. Die Anlage wurde mehrfach umgebaut und erweitert, unter anderem durch die Wettiner. Die Turmspitze wurde 2011–2013 renoviert, und die Osterburg wurde bis in die 1910er Jahre als Sitz des Amtsgerichts genutzt. Die Terrasse der Burg enthält einen Gedenkstein, der auf das südlichste Vordringen des Eispanzers in Deutschland während der Elstereiszeit hinweist. Die Osterburg bietet einen Blick auf die Umgebung und beherbergt eine Bibliothekstreppe, die in die Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar eingebaut ist. Die Anlage umfasst den Palas des 12. Jahrhunderts, einen Wohnturm sowie verschiedene Räume und Türme. Die Burg war bis in die 1910er Jahre bewohnt und diente als Amtsverwaltung. Die Osterburg ist ein bedeutendes historisches Bauwerk und ein Teil der regionalen Kulturgeschichte.

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Art
Burg
Ort
Weida
Erbaut
1163
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Thüringen

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