Jostbergkloster

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Jostbergkloster

Kirchengebäude in Bielefeld

Das Jostbergkloster war eine Niederlassung der Franziskanerobservanten auf einem Höhenzug des Teutoburger Waldes südwestlich von Bielefeld. Es entstand im 15. Jahrhundert, als Gläubige den heiligen Jodokus anbeteten. Die Franziskaner wurden 1501 auf Veranlassung des Papstes nach Bielefeld verlegt, wo sie ein Grundstück an der Obernstraße erhielten. Die ursprüngliche Klosterkirche auf dem Berg wurde 1511 konsekriert. Das Kloster wurde 1501 aufgrund von Schwierigkeiten mit Wind, Wassermangel und Isolation in die Stadt Bielefeld verlegt. Die neue Klosterkirche St. Jodokus und Franziskus wurde 1511 geweiht. Die spätgotische Klosterkirche war ursprünglich einschiffig mit drei Jochen und hatte eine Gesamtlänge von 24,4 Metern. Die Ruine wurde 1912 freigelegt und 1993/94 archäologisch untersucht. Die Klosterkirche ist heute in Grundmauern erhalten, bis zu einem Meter hoch. Der Chor ist 9,1 Meter breit und 14 Meter lang. Die Ruine liegt in der Nähe der Stadt Bielefeld und bietet Ausblicke auf die Umgebung. Die archäologische Dokumentation und Restaurierung wurden 2009 abgeschlossen. Die Anlage ist Teil der historischen Landschaft des Teutoburger Waldes.

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Art
Kirchengebäude, Kloster, Archäologische Stätte, religiöse Gemeinschaft
Ort
Bielefeld
Baustil
Gotische Architektur
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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