📷 Kép: Wikimedia Commons
Burgruine Rouelbeau
Überrest einer mittelalterlichen Burg im Kanton Genf
Die Burgruine Rouelbeau liegt im Kanton Genf, in der politischen Gemeinde Meinier. Sie ist die einzige sichtbare Überreste einer mittelalterlichen Wasserburg in der Region. Die Anlage hat einen rechteckigen Grundriss mit einer Länge von 52 Metern und einer Breite von 39 Metern. Sie wurde im 14. Jahrhundert erbaut und war als Garnison konzipiert, nicht als Residenz. Die Ruinen umgeben ein doppeltes Wassergrab, das heute noch teilweise mit Wasser gefüllt ist. Die Burg war im Mittelalter strategisch wichtig und stand im Machtkampf zwischen verschiedenen Adelsfamilien. Sie wurde 1318 von Humbert de Choulex vollendet und später unter die Oberhoheit der Savoyen gelangt. In der Neuzeit verfiel die Anlage, bis sie 2000 durch archäologische Arbeiten und eine Renaturierung des umliegenden Gebiets wiederentdeckt wurde. 2016 wurde sie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Besucher können die Ruinen besuchen und sich an Informationen über die Geschichte der Burg orientieren. Die Anlage ist Teil des Schweizerischen Inventars der Kulturgüter. Um die Ruine herum liegen die Sümpfe des Seymaz, die ab 1915 trockengelegt wurden. In der Umgebung gibt es mehrere Straßen und Wege, die auf die Legenden der «Weißen Dame» und des «Schwarzen Katers» verweisen.
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- Art
- Burg
- Ort
- Kanton Genf
- Adresse
- Chemin de Rouelbeau
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse A von nationaler Bedeutung
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