Nordrhein-WestfalenRegierungsbezirk Köln

Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit

Wirtschaftsforschungsinstitut mit Sitz in Bonn

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Das Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit (IZA) war ein privates Wirtschaftsforschungsinstitut in Bonn, das 1998 von der Deutsche-Post-Stiftung gegründet und bis 2025 bestand. Es war in den Gebäuden der ehemaligen Landesvertretung Bremens in Bonn ansässig und verstand sich als internationale Arbeitsmarktforschungsinstitution mit Fokus auf Politikberatung und wissenschaftliche Analysen. Das IZA war eng mit der Universität Bonn verbunden und in die Doktorandenausbildung integriert. Das IZA war weltweit führend in der Arbeitsökonomie und zählte zu den drei bedeutendsten wirtschaftswissenschaftlichen Denkfabriken. Es betreute Forschungsprogramme für Institutionen wie die Europäische Kommission und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Das Institut war 2024 mit rund 2.000 Wissenschaftlern das größte Forschungsnetzwerk der Ökonomie und veröffentlichte Fachzeitschriften sowie ein Open-Access-Kompendium zur Arbeitsmarktforschung. Das IZA veröffentlichte Positionspapiere zu Themen wie Migration, Arbeitsmarktreformen und Flüchtlingspolitik. Es forderte beispielsweise eine bessere Integration der Roma und eine Neuausrichtung der europäischen Asyl- und Flüchtlingspolitik. Das Institut war auch in der Debatte um die Energiewende und Arbeitsplatzwirkungen beteiligt. Zudem förderte es Forschung zu Arbeitsmärkten in Entwicklungsländern und kooperierte mit internationalen Organisationen wie der Weltbank und der OECD.

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Art
Denkfabrik
Ort
Bonn
Erbaut
1998

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