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Ballotsbrunnen
Sehenswürdigkeit in Iserlohn
Der Ballotsbrunnen ist ein Brauchtumsort in Iserlohn, der sich am Rupenteich im Iserlohner Stadtwald befindet. Er trägt auch den Namen Juffernspring und wurde im Jahr 1760 nach Heinrich Gisbert Ballot benannt, einem Ratsherrn und Bürgermeister der Stadt. Der Brunnen ist Teil der lokalen Tradition und hat eine historische Verankerung durch seine Wasserrechte und den Namen des Besitzers. Das Brunnentrinken am Pfingstmontag ist ein fest etablierter Brauch, bei dem das Quellwasser vom Königspaar und Hofstaat des Iserlohner Schützenvereins an die Bevölkerung gereicht wird. Traditionell wird dem Wasser eine gesundheitsfördernde Wirkung zugesprochen, was bereits in vorchristlicher Zeit vermutet wurde. Zudem wird der Brauch in jüngeren Jahren durch einen Elfentanz begleitet, der auf einer Wiese neben dem Rupenteich stattfindet. Der heutige Erscheinungsbild des Ballotsbrunnens mit Steinmauer, Inschriftstein und Bassin entstand 1937 zur 700-Jahr-Feier Iserlohns. Er zählt zu den Sagenstationen der Sauerland-Waldroute und ist ein markanter Ort der regionalen Kulturgeschichte. Die Umgebung um den Brunnen bietet Ausblicke auf den Stadtwald und ist Teil der natürlichen Landschaft Iserlohns.
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- Art
- Zierbrunnen
- Ort
- Iserlohn
A közelben
- Danzturm438 m
- Heilig-Geist-Kirche974 m
- Marienkirche948 m
- St. Pankratiuskirche908 m
- Stadtmuseum Iserlohn908 m
- Iserlohner Museum für Handwerk und Postgeschichte945 m
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