Benediktinerinnenkloster Gertrudenberg

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KolostorokNiedersachsenBezirk Niedersachsen

Benediktinerinnenkloster Gertrudenberg

Kirchengebäude in Osnabrück

Das Kloster Gertrudenberg war ein Benediktinerinnenkloster in Osnabrück, das im 12. Jahrhundert gegründet und bis 1803 bestand. Es lag auf einem Hügel nordöstlich der Altstadt und war ursprünglich als Heiligtum der Heiligen Gertrud geplant. Die Klosterkirche, die heute noch steht, wurde in mehreren Bauphasen zwischen dem 12. und 13. Jahrhundert errichtet und nutzte Fundamente aus dem 8. Jahrhundert. Die Kirche wurde 1868 als Simultankirche für eine Irrenanstalt genutzt und 1949 im Originalzustand des 13. Jahrhunderts restauriert. Das ehemalige Klostergelände wird heute von der Klinik Osnabrück genutzt, auf dem Gelände steht das Niedersächsische Landeskrankenhaus. Die Gertrudenkirche dient als Gottesdienststätte für evangelische und katholische Gemeinden. Das Äbtissinnenhaus, das 1767 gebaut wurde, wird teilweise als Café genutzt. Die Straßennamen wie Klosterstraße und Gertrudenstraße erinnern an die Geschichte des Klosters. Die Gertrudenkirche ist ein romanischer Saalbau aus Bruchsteinen mit einem barocken Hochaltar, der 1729 eingebaut wurde. Sie besitzt romanische Portale, spitzbogige Fenster aus dem 15. Jahrhundert und eine spätgotische Sakristei. Der Westturm wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und heute mit einem Satteldach versehen. Die Kirche wird nur zu Gottesdiensten geöffnet.

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Art
Kloster, ehemaliges Krankenhaus, Simultankirche
Ort
Osnabrück

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