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Castrelo de Miño
Gemeinde in Spanien
Castrelo de Miño liegt im westlichen Teil der Provinz Ourense, etwa 20 Kilometer westlich der Provinzhauptstadt Ourense. Die Gemeinde wird von fünf Nachbargemeinden umschlossen und liegt am linken Ufer des Río Miño. Der Fluss wird hier durch den Encoro de Castrelo de Miño gestaut und bildet die natürliche Grenze zu den nördlichen Nachbargemeinden. Kleinere Flüsse und Bäche durchqueren das Gemeindegebiet und münden in den Stausee. Die Landschaft ist flach, mit maximalen Erhebungen über 500 m im westlichen Teil. Die Gemeinde hat eine lange Geschichte, die bis in die megalithische Zeit zurückreicht. Überreste von Mámoas, Gräbern aus dieser Zeit, sowie Petroglyphen aus der Bronzezeit sind im Gebiet vorhanden. In der Eisenzeit gab es Castros, befestigte Anlagen, die später zur Ausführung des Bergbaus umgebaut wurden. Die Gemeinde war auch Zeuge wichtiger historischer Ereignisse, wie die Gefangennahme des Bischofs Diego Gelmírez und die Krönung von Alfons VII. im 12. Jahrhundert. Die Kirche Santa María, die bis ins 10. Jahrhundert zurückgeht, ist ein weiteres Zeugnis der Geschichte. Castrelo de Miño ist in sieben Parroquias gegliedert, wobei der Gemeindeverwaltungssitz in Barral liegt. Die Gemeinde ist bekannt für ihre Weinproduktion im Ribeiro-Bezirk. Die Verbindung zum Rest des Landes erfolgt über die Nationalstraße 120 und die Eisenbahnlinie, die auf dem gegenüberliegenden Ufer des Miño verlaufen. Die Provinzstraßen OU-402 und OU-404 verbinden die Gemeinde mit Nachbargemeinden. Die historischen und kulturellen Spuren prägen das Bild der Gemeinde.
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- Ort
- Provinz Ourense
- Seehöhe
- 159 m
- Website
- https://www.castrelo.gal/
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