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Bahnsdorf
Bahnsdorf liegt im südbrandenburgischen Landkreis Oberspreewald-Lausitz, im südlichen Teil der Gemeinde Neu-Seeland. Der Ort umfasst die Ortslage Lieske sowie die Ansiedlungen Sornoer Buden am Sedlitzer See, Lindenfeld und Zollhaus. Die Region ist geprägt von der Niederlausitz und umgeben von Wald- und Flachland, wobei der Sedlitzer See eine zentrale natürliche Einrichtung darstellt. Bahnsdorf wurde erstmals 1462 als „Baynstorff“ urkundlich erwähnt. Im Jahr 1965 wurde der Ort durch den Tagebau Sedlitz teilweise zerstört, wodurch das Bahnhofsviertel abgerissen und 20 Menschen umgesiedelt wurden. In den folgenden Jahrzehnten wurden weitere Orte eingemeindet und wieder ausgegliedert, bis die Gemeinde Neu-Seeland 2002 gegründet wurde, in der Bahnsdorf mit anderen Gemeinden verbunden wurde. Der Ort ist bekannt für das Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges und besitzt einen Bahnhof an der Bahnstrecke Großenhain–Cottbus. Zudem lag er an der Bundesstraße 169 und hatte ein Asylbewerberheim, das bis in die 1990er Jahre bestand. Die Geschichte Bahnsdorfs ist eng mit dem Kohlebergbau und den damit verbundenen Veränderungen verbunden.
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- Fläche
- 17,49 km²
- Seehöhe
- 111 m
- Bezirk
- Neu-Seeland
A közelben
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