Dolní Suchá

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Moravskoslezský kraj

Dolní Suchá

Dolní Suchá ist ein Stadtteil von Havířov in der Tschechischen Republik. Er liegt am Bach Sušanka, westlich und stromabwärts der Siedlungen Prostřední Suchá und Horní Suchá. Der Ort hat eine historische Bedeutung, da er bereits im 13. Jahrhundert erwähnt wurde und Teil des Herzogtums Teschen war. Die Bevölkerung bestand zu verschiedenen Zeiten aus tschechischen und polnischen Siedlern, was sich in den Sprachstatistiken der Volkszählungen ab 1880 bis 1910 widerspiegelte. Der Ort war bis 1918 Teil der österreichisch-ungarischen Monarchie und wurde nach dem Ersten Weltkrieg im Rahmen des Vertrags von Teschen an die Tschechoslowakei übergeben. 1938 wurde Dolní Suchá an Polen angeschlossen, kehrte aber 1939 nach dem Zweiten Weltkrieg an die Tschechoslowakei zurück. 1960 wurde der Stadtteil in die Stadt Havířov eingemeindet. Die Zeche Dukla, die einst eine wichtige Wirtschaftsquelle war, wurde 2006 stillgelegt. In Dolní Suchá gibt es historische Gebäude und Räume, die die Entwicklung des Ortes widerspiegeln. Die Umgebung ist geprägt von der Landschaft um Havířov, mit Bächen und Wäldern. Die Bevölkerung besteht aus Tschechen und Polen, die sich in der Sprache und Kultur widerspiegeln. Die Siedlung hat eine besondere ethnografische Bedeutung, da sie im Grenzbereich zwischen tschechischen und polnischen Nationalbewegungen lag.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte.

Art
Gemeindeteil in Tschechien, Katastralgemeinde in Tschechien
Ort
Havířov

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