📷 Image: Wikimedia Commons
Leonhardi-Museum
Museum in Deutschland
Das Leonhardi-Museum liegt in der ehemaligen Hentschelmühle, der „Rothen Amsel“, im Dresdner Stadtteil Loschwitz. Das Gebäude, das ursprünglich als Mühle aus dem 16. Jahrhundert stammt, wurde ab 1882 als Atelier und Ausstellungsort umgebaut. Es ist nach dem Maler Eduard Leonhardi benannt und seit 1991 eine städtische Galerie. Das Museum ist nicht mit dem nahen Künstlerhaus Dresden-Loschwitz zu verwechseln. Das Museum ist ein Zentrum für zeitgenössische Kunst und bietet wechselnde Ausstellungen. Von 1963 bis 1990 diente es als Ausstellungsraum für junge Künstler, wobei die Ausstellungen unter Leitung von Eberhard Göschel besonders kontrovers waren. Seit 1991 wird es von der Stadt Dresden betrieben und wird alle sechs Wochen neu gestaltet. Im Obergeschoss sind Leonhardis Bilder ausgestellt. Das Museum ist zudem ein Treffpunkt für Neue Musik und Mitglied im KlangNetz Dresden. Im Garten des Museums steht ein Gedenkstein zu Ehren von Ludwig Richter, einem Vorbild Leonhardis. Das Denkmal wurde 1884 gewidmet und 2024 saniert. Auf dem Gelände leben Mauereidechsen, und ein lockeres Steinhaufen unterhalb einer Bergknapfenfigur ist ein beliebter Aufenthaltsort. Das Museum ist ein Ort der Kultur und Kunst, der bis heute aktiv ist.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant
- Art
- Museum
- Ort
- Dresden
- Erbaut
- 1963
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Sachsen
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