📷 Image: Wikimedia Commons
Bodendenkmal in Mengkofen, #D-2-7240-0020
mittelalterliches Schloss in Niederbayern
Das abgegangene Schloss Hofdorf lag in Hofdorf, einem Gemeindeteil von Mengkofen im Landkreis Dingolfing-Landau. Es befand sich 260 Meter südsüdwestlich der Ortskirche St. Margareta am Rande der Aiterach-Niederung. Die Anlage ist als Bodendenkmal unter der Aktennummer D-2-7240-0020 verzeichnet und umfasst untertägige Befunde aus dem Mittelalter und der frühen Neuzeit. Die Hofmark Hofdorf wurde im 12. Jahrhundert von den Herren von Hofdorf gegründet. Im 13. Jahrhundert kamen die Seemann von Mangern in den Besitz, die 1368 als Inhaber der Hofmark genannt wurden. 1437 wurde Hans der Seeman als Hofmarksherr erwähnt. Die Hofmark wechselte mehrfach den Besitzer, bis sie 1626 an Hanns Wilhelm von Eisenreich gelangte. 1740 wurde der Besitz an Baron von Lerchenfeld verkauft. Das Schloss war ein barockes Hofmarkschloss, das an der Stelle einer Wasserburg errichtet wurde. Es war von einem Wassergraben umgeben, der eine Insel bildete. Die Anlage umfasste einen Sedelhof und weitere Gebäude, die eine Hofanlage bildeten. Die alte Ortskirche St. Margareta war im Hintergrund zu erkennen. Die Wassergräben verschwanden im Zuge der Entwässerung der Aiterach in den 1930er Jahren. Der Platz der ehemaligen Wasserburg ist heute als leicht erhöhtes Plateau mit landwirtschaftlicher Nutzung zu identifizieren.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant
- Art
- Befund, Burgstall, Schloss, Bodendenkmal, Wasserburgstall
- Ort
- Mengkofen
- Denkmalstatus
- Bodendenkmal in Bayern
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