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Pikartská věž v Úštěku
Pikartská věž steht in der Altstadt von Úštěk, einem Stadtteil der Gemeinde Litoměřice im Ústeckem Land. Sie ist die auffälligste Bauwerks des mittelalterlichen Festungsbaus und Teil der städtischen Denkmalzone Úštěk, die seit 1980 geschützt ist. Die Festungsanlage umfasst zwei Stadttore und die Verteidigungsanlagen des Bergfrieds. Die Věž wurde im Jahr 1428 als viergeschossiges Bauwerk errichtet und erhielt ihren Namen durch die Beleidigung der Hugenotten, die von den Katholiken als Ketzer angesehen wurden. Im Jahr 1859 brannte sie aus, und die Reparatur führte zu einer Verkürzung der ursprünglichen Höhe. Im 19. Jahrhundert wurde sie in Wohnraum umgebaut, bis sie 1947 als Wohnhaus aufgegeben wurde. 2002 wurde ein Museumsplan geplant, der nicht realisiert wurde, stattdessen entstand das Museum der Teufel. Die Věž ist ein gotisches Bauwerk aus geschnitzten Sandsteinblöcken mit einer breiten Fassade und einer schräg gestellten Dachform. Sie besitzt drei Fensterachsen, wobei zwei durch die Umbauarbeiten im 19. Jahrhundert hinzugefügt wurden. Im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss sind die Decken flach, während die zweiten Stockwerke und Keller mit gewölbten Decken versehen sind. Im Schacht des Treppenhauses ist ein mittelalterlicher Vorhang erhalten, und im Keller bleibt der ursprüngliche Eingang mit einem Bogen und verzierten Kanten bestehen.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte.
- Art
- Turm
- Ort
- Úštěk
- Denkmalstatus
- Teil eines Kulturdenkmals in Tschechien
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