Bělčice

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Jihočeský kraj

Bělčice

Gemeinde in Tschechien

Bělčice ist eine Stadt in Südböhmen, Tschechien, gelegen neun Kilometer nördlich von Blatná und acht Kilometer südwestlich von Březnice. Sie liegt in der Hochfläche des Mittelböhmischen Hügellands, linksseitig über dem Tal des Závišínský potok. Die Stadt ist Teil des Okres Strakonice und umgeben von verschiedenen Hügeln und Seen, darunter der Velký bělčický rybník im Südwesten. Bělčice hat eine reiche Geschichte, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. Die Stadt wurde 1243 erstmals urkundlich erwähnt und 1484 zum Städtchen erhoben. 1541 zählte sie 35 Anwesen, und 1549 erhielt sie durch König Ferdinand I. das Recht zur Abhaltung von vier Jahrmärkten. 1898 wurde Bělčice zur Stadt erhoben, und 1921 wurde die Bürgerschule eingeweiht. 1948 verlor sie die Stadtrechte, wurde 1960 dem Okres Strakonice zugeordnet und 2015 wieder zur Stadt. In Bělčice gibt es die Pfarrkirche St. Peter und Paul, die ursprünglich romanisch war und 1240 im spätgotischen Stil umgebaut wurde. Der Markt mit Rathaus, barocken Statuen und einem Brunnen aus dem 16. Jahrhundert ist ein weiteres Wahrzeichen. Zudem gibt es die Geburtshaus von Ladislav Stehlík, eine keltische Wallanlage westlich von Štěpánka sowie die Burgstätte Hrádek aus dem 13. Jahrhundert. Die Stadt ist auch Ausgangspunkt für eine Motocrossstrecke am Ostufer des Hrádek.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte.

Art
Gemeinde in Tschechien, Gemeinde mit Stadtrecht in Tschechische Republik
Ort
Okres Strakonice
Seehöhe
526 m

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