Háj

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Háj

Ortsteil der tschechischen Gemeinde Habartice

Háj ist ein Ortsteil der Gemeinde Habartice in der Tschechischen Republik. Er liegt zwei Kilometer südöstlich der polnischen Stadt Zawidów an der Grenze zu Polen und gehört zum Okres Liberec. Der Ort befindet sich im Isergebirgsvorland, linksseitig des Grenzbaches Kočičí potok. Umgeben ist Háj von verschiedenen Höhenzügen und Nachbarorten wie Stary Zawidów, Miedziane und Bulovka. Der Ort hat eine reiche Geschichte, die bis ins 17. Jahrhundert zurückreicht. 1620 wurde Háj nach der Schlacht am Weißen Berg und der Konfiskation der Güter Christoph von Rederns an Albrecht von Waldstein übergeben. 1830 zählte das Dorf 270 Einwohner und hatte eine Dorfschule, in der katholische und evangelische Kinder gemeinsam unterrichtet wurden. 1938 wurde Háj dem Deutschen Reich zugeschlagen und bis 1945 zum Landkreis Friedland gehörte. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die deutschen Einwohner vertrieben und durch Tschechen ersetzt. In Háj gibt es mehrere Räume und Wege, die die Geschichte des Ortes widerspiegeln. Die Katzbach fließt durch den Ort und wurde zur Grenze zwischen Böhmen und Sachsen. Ein Fußsteig führt von Stary Zawidów durch den Bach. Die Umgebung umfasst Höhenzüge wie den Háj (307 m) und die Skalka (339 m). Die Dorfschule und die historischen Gebäude sind Teil der lokalen Kultur und Geschichte.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte.

Art
Gemeindeteil in Tschechien, Katastralgemeinde in Tschechien
Ort
Habartice

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