Schleswig-HolsteinKreis Nordfriesland

Habel

Hallig im nordfriesischen Wattenmeer

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Habel ist eine der kleinsten Halligen im Wattenmeer und liegt in der Schutzzone I des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Sie gehört zur Gemeinde Gröde und hat eine Fläche von 7,4 Hektar. Die Hallig ist auf einer Anschüttung in einem kultivierten Gebiet gelegen, das einst von Mooren und Fließgewässern durchzogen war. Die Bewohner lebten von Ackerbau und Salztorfenabbau. Heute ist Habel die kleinste saisonal bewohnte Insel im Wattenmeer und wird vom Verein Jordsand betreut. Habel hat eine historische Bedeutung als Wohnort für Friesen und war bis 1923 ständig bewohnt. Die Bevölkerung schrumpfte auf drei Einwohner, und die Hallig wurde von Pächterfamilien bewirtschaftet. 1981 verursachte eine Sturmflut Schäden, die durch Restaurierungen und Vergrößerung der Warft beheben wurden. Die Hallig ist Eigentum des Landes Schleswig-Holstein und nur für Vogelwarte zugänglich, die sich alle 2 bis 3 Wochen abwechseln. Auf Habel gibt es ein einziges Haus, das 1868 errichtet wurde, und eine Norderwarft mit Vogelschutzstation. Die Hallig ist ein wichtiger Lebensraum für Seevögel, besonders für Ringelgans und Küstenseeschwalbe. Die Tier- und Pflanzenwelt sind durch Küstenschutzmaßnahmen verändert, weshalb der Halligflieder zurückgeht und Quecke sich ausbreitet. Wattwanderungen sind verboten und aufgrund der sich verändernden Läufe der Priele gefährlich.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant

Art
Hallig
Ort
Gröde

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