operation Big Bang
Sprengung von Bunkeranlagen auf Helgoland
Die Sprengung von Bunkeranlagen auf Helgoland fand am 18. April 1947 statt und war die bis dahin größte nicht-atomare Explosion, die mit 6700 Tonnen Sprengstoff und einer Sprengkraft von 3,2 Kilotonnen TNT-Äquivalent erzeugt wurde. Die Aktion zielt auf die Zerstörung militärischer Anlagen der Insel ab, die im Zweiten Weltkrieg als Seefestung genutzt wurden. Die Insel, bestehend aus porösem Sandstein, wurde nicht vollständig zerstört, da die Druckwelle sich in den Boden abzuschweifen schien. Die Sprengung war Teil der britischen Besetzung der Insel nach dem Zweiten Weltkrieg, die bis 1952 andauerte. Die Briten füllten Bunker und Tunnel mit Munition aus den Kriegen, um die militärischen Anlagen zu vernichten. Die Explosion wurde von der Royal Navy aus 17 Kilometern Entfernung ausgelöst und wurde für die deutsche Öffentlichkeit inszeniert. Die Sprengung zerstörte die Südspitze der Insel, während die Nordspitze und wichtige Hafenanlagen sowie Küstenschutzmauern verschont blieben. Nach der Sprengung blieben die Zivilluftschutzbunker und der Flakturm, heute Leuchtturm, erhalten und werden heute von bis zu 10.000 Touristen besucht. Die Explosion wurde seismographisch registriert und zur Untersuchung der Erdkruste genutzt. Die Insel wurde erst 1952 wieder besiedelt, nachdem die Bewohner ihre Heimat verlassen hatten. Die Sprengung markiert einen bedeutenden militärischen und historischen Ereignis auf Helgoland.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant
- Art
- Explosion, Ereignis
- Ort
- Helgoland
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