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Lièpvre

französische Gemeinde im Elsass

Lièpvre
Bernard Chenal CC BY-SA 3.0

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Lièpvre liegt in den Vogesen, im Tal der Lièpvrette, das heute Val d’Argent heißt. Das Dorf ist Teil des Regionalen Naturparks Ballons des Vosges und grenzt an die Gemeinden Sainte-Marie-aux-Mines und andere Orte im Département Haut-Rhin. Die Gemeinde umfasst mehrere Weiler und Einzelsiedlungen, darunter Au Grand Breuil und Musloch. Die Höhenlage des Ortes reicht bis zum Chalmont mit 702 Metern.

Lièpvre entwickelte sich um ein Kloster, das im Jahr 774 von Abt Fulrad von Saint-Denis gegründet wurde. Im 19. Jahrhundert erhielt die Gemeinde durch die Bahnstrecke Sélestat–Sainte-Marie-aux-Mines einen Eisenbahnanschluss, der später stillgelegt wurde. Von 1871 bis 1918 war der Ort Teil des Deutschen Reichs und gehörte zum Kreis Rappoltsweiler. Die Geschichte des Ortes ist eng mit dem Bergbau und der regionalen Entwicklung verbunden.

Die Gemeinde ist bekannt für das Küchenbauunternehmen Schmidt Groupe, das hier ansässig ist und etwa 1400 Mitarbeiter beschäftigt. Lièpvre ist Mitglied des Gemeindeverbandes Val d’Argent und hat eine Partnerschaft mit Saint-Sylvestre-sur-Lot. In der Umgebung finden sich historische Bauwerke und Naturräume, die das Bild des Ortes prägen.

Sources (2)
Art
Gemeinde in Frankreich
Ort
Département Haut-Rhin
Seehöhe
930 m

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