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Obersöchering
Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Weilheim-Schongau
Obersöchering liegt im Pfaffenwinkel, etwa 50 km südwestlich von München und 12 km südöstlich der Kreisstadt Weilheim in Oberbayern. Die Gemeinde umschließt die Stillgewässer Badsee und Eckenbichelsee sowie die Quellweiher des Ramseer Bachs. Durch den Süden der Gemeinde verläuft die Bundesstraße 472, die im Westen in die B 2 mündet. Die Landschaft ist durch die letzte Eiszeit und Nacheiszeit geprägt, mit flach geneigten Hügeln aus Grundmoränen und einer Schotterebene über ältere Schichten. Der Ort wurde im 6. Jahrhundert n. Chr. gegründet und gehörte nach dem Zusammenbruch der Römerherrschaft zum bayerischen Stamm. Erstmals erwähnt wurde er als „Secheringen“ um 750. In der Marienkirche fanden Ausgrabungen im 20. Jahrhundert statt, die auf eine Holzkirche aus dem 8. Jahrhundert hinwiesen. Im 19. Jahrhundert wurde die Gemeinde gegründet und 1978 zur Verwaltungsgemeinschaft Habach gestellt. 1981 wurde ein Gemeindeteil von Eberfing nach Obersöchering übertragen. Obersöchering ist bekannt für seine historischen Baudenkmäler und Bodendenkmäler, die auf eine frühzeitliche Besiedlung hinweisen. Die Gemeinde zählt zu den wichtigsten Wirtschaftsstandorten der Region mit landwirtschaftlichen Betrieben und einer Volksschule. Persönlichkeiten wie Matthias Bischl und Ulrich Taffertshofer sind aus dem Ort hervorgestiegen. Die Gemeinde ist politisch von der Allgemeinen Wählergruppe und der CSU/Freien Wählergemeinschaft geprägt.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Weilheim-Schongau
- Seehöhe
- 665 m
- Website
- http://www.soechering.eu
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