📷 Image: Wikimedia Commons
Pořešín
Burg in Tschechien
Die Burg Pořešín ist eine Ruine einer Höhenburg im Dorf Pořešín, das im Okres Český Krumlov in der Region Südböhmen liegt. Sie steht an der Nordseite der Maltsch, zwischen den Burgen Louzek im Süden und Velešín im Norden. Die Burg wurde im 13. Jahrhundert von Bavor III. von Strakonitz gegründet und später mit der Burg Vitějovice getauscht. Sie blieb bis ins 15. Jahrhundert ein Besitz der Familie von Poreschin, bis sie an die Krone fiel. Die Burg war mehrfach Ziel von Eroberungsversuchen, darunter ein erfolgloser Versuch von Jan Žižka im Jahr 1423. Ulrich II. von Rosenberg hielt sie jahrelang besetzt, bis sie 1434 an ihn verkauft wurde. Die Burg wurde nicht wieder aufgebaut und blieb eine Ruine. Besonders gut erhalten sind die dreifachen Abschnittsgräben sowie Mauerreste des Palas. Besucher können die Ruine der Burg Pořešín erkunden, die sich auf einem Felsvorsprung über der Maltsch befindet. Die Lage bietet Ausblicke auf das Tal der Maltsch sowie auf die umliegenden Burgen. Die Ruine ist Teil des Burgen- und Schlösserwegs und liegt in der Nähe von Louzek und Velešín. Die Umgebung lädt zu Wanderungen und Entdeckungen in der Landschaft ein.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte.
- Art
- Burg, Burgruine
- Ort
- Pořešín
- Erbaut
- 1300
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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