Bodendenkmal in Anzing, #D-1-7837-0010
Abgegangenes Schloss der frühen Neuzeit (Kaisersberg).
Das Schloss Kaisersberg war ein kleines Schloss in Kaisersberg, einem Ortsteil von Anzing im oberbayerischen Landkreis Ebersberg. Es lag etwa eineinhalb Kilometer südwestlich der Gemeinde. Die Anlage stand am Westrand des Ortes und umfasste ein Graben und eine Brücke. Daneben gab es eine Höger-Kapelle und ein Schlößl am Kaisersberg, das bereits vor 1800 verfiel. Das Schloss wird als Bodendenkmal unter der Aktennummer D-1-7837-0010 im Bayernatlas geführt. Das Schloss war Teil der Familie Höger, die ab 1633 bis 1783 in Anzing lebte. Die Familie wurde 1676 durch den Kurfürsten Ferdinand Maria in den Adelsstand erhoben. Die Anlage war ein repräsentativer Sitz der Familie und hatte eine eigene Kapelle. Die Reste des Schlosses sind heute nicht mehr erkennbar, doch die Stelle ist als kulturelles Erbe geschützt. Die Ruinen des Schlosses sind Teil des Bodendenkmalstatus und werden im Bayernatlas als „abgegangenes Schloss der frühen Neuzeit ("Kaisersberg")“ dokumentiert. Nordwestlich der Schlossstelle liegen die Reste eines Turmhügels, das als Bodendenkmal unter der Aktennummer D-1-7837-0008 geführt wird. Die Anlage datiert aus dem hohen und späten Mittelalter und ergänzt die Geschichte der Region.
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- Art
- Schloss, Bodendenkmal
- Ort
- Anzing
- Denkmalstatus
- Bodendenkmal in Bayern
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