colonie d'artistes de Mathildenhöhe

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colonie d'artistes de Mathildenhöhe

Unesco Weltkulturerbe in Darmstadt

Die Künstlerkolonie Mathildenhöhe in Darmstadt entstand 1899 als mäzenatisch finanzierte Gruppe von Künstlern, die auf der Erhebung Mathildenhöhe lebten und arbeiteten. Das Ensemble wurde 2021 als UNESCO-Welterbe anerkannt und umfasst die Russische Kapelle sowie die Bauten der Kolonie. Die Mathildenhöhe war ursprünglich ein Garten der großherzoglichen Hofe und wurde 1833 in einen englischen Landschaftspark umgestaltet. Sie wurde nach Mathilde von Bayern benannt, der Gemahlin von Großherzog Ludwig III. Die Kolonie war mit sieben Jugendstilkünstlern gegründet worden, darunter Peter Behrens und Joseph Maria Olbrich. Die erste Ausstellung 1901 zeigte die Künstlerhäuser und provisorische Bauten, doch sie endete mit finanziellen Verlusten. Das Ernst-Ludwig-Haus, das gemeinsame Ateliergebäude, wurde von Olbrich entworfen und beherbergte die Künstler. Die Künstlerhäuser, wie das Haus Olbrich und das Haus Behrens, wurden als Musterhäuser für die Zusammenführung von Kunst und Handwerk gebaut. Viele Gebäude wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört und später restauriert. Die Besucher können die Künstlerhäuser, das Ernst-Ludwig-Haus und die Russische Kapelle besichtigen. Die Bauten sind mit kunstvollen Inneneinrichtungen und Ornamenten ausgestattet. Die Künstlerkolonie präsentierte in den Ausstellungen ihre Werke und Wohnformen, die bis heute als Beispiele für die Verbindung von Kunst und Architektur gelten. Die Umgebung um die Mathildenhöhe bietet einen Blick auf die historische Landschaft Darmstadts.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant

Art
UNESCO-Welterbe, Bauwerk, Künstlerkolonie
Ort
Darmstadt
Erbaut
1899
Baustil
Jugendstilarchitektur
Denkmalstatus
UNESCO-Welterbe

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