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St. Ulrich
Kirche in Paderborn
Die Gaukirche St. Ulrich in Paderborn ist eine romanische Kirche, die um 1170/80 erbaut wurde und sich am Domplatz der Stadt gegenüber dem Hohen Dom befindet. Sie gehört zum Pastoralverbund Mitte-Süd Dekanat Paderborn. Die Kirche war ursprünglich Teil der südlichen Domfreiheit und diente als Kirche des „Volkes des Padergaus“. 1231 wurde sie zur Klosterkirche, und 1810 wurde das Kloster säkularisiert. 1945 wurde die Kirche durch Bomben zerstört und ab 1947 wieder aufgebaut. 2018 wurde sie nach einer Renovierung wiedereröffnet. Die Kirche ist eine dreischiffige gewölbte Pfeilerbasilika mit romanischem Kern und barocken Elementen. Der Westturm ist ein Oktogon. Die Fassade des Barockeingangs stammt vom fürstbischöflichen Baumeister Franz Christoph Nagel. Die Kirche wirkt von außen durch den Bruchkalkstein schlicht. Auf der Südseite bleibt ein Teil des ehemaligen Gaukirchklosters erhalten, das Nagel ebenfalls umgestaltet hat. In der Kirche finden sich verschiedene Ausstattungsstücke, darunter Kommunionbänke aus dem 18. Jahrhundert, ein Altaraufsatz aus dem Jahr 1675 und ein Flügelretabel von 1894. Die Sakramentsnische aus dem 15. Jahrhundert ist in Sandstein gefasst. Das Taufbecken und die Taufschranke stammen aus dem 18. Jahrhundert. Zudem gibt es ein Gabelkruzifix aus dem 14. Jahrhundert und eine stehende Muttergottes aus der Zeit um 1420. Die Glocken erklingen im Salve-Regina-Motiv.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Paderborn
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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