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Ohrum
Gemeinde im Landkreis Wolfenbüttel
Ohrum ist eine Gemeinde der Samtgemeinde Oderwald im Landkreis Wolfenbüttel und liegt am Ostrand des Oderwalds, südlich von Wolfenbüttel. Das Tal der Oker verengt sich hier auf wenige hundert Meter, und das Gelände steigt östlich steil an. Die Gemeinde grenzt an Kissenbrück, Neindorf und Börßum. Der Hungerberg mit 205 m ü. NHN ist der höchste Punkt der Gemeinde. Ohrum war im Mittelalter ein wichtiger Handels- und Heerweg zwischen Goslar und Schöningen, der zum „Deitweg“ gehörte. Der Ort wurde erstmals 747 erwähnt, als Pippin der Kurze und sein Bruder Grifo hier um ihr Erbe kämpften. 1022 wurde die Ortskirche urkundlich genannt, und die Gemeinde gehörte bis 1803 zum Hochstift Hildesheim. Die Okerfurt war ein strategischer Übergang, der bis zur Gründung Wolfenbüttels im 12. Jahrhundert bedeutsam war. In Ohrum gibt es die Okerfurt, eine historische Querung des Flusses, die bis in die 1950er Jahre eine Kiesfurt enthielt. Die Oker teilte sich bei Ohrum in zwei Arme, wobei der östliche als Mühlengraben genutzt wurde. Die Brücke wurde 1381 urkundlich erwähnt. Die Gemeinde verfügt über eine Kirche, die bereits 1022 in einer Gründungsurkunde erwähnt wurde. Die Region ist für ihre fruchtbaren Lössböden bekannt.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht, Mitgliedsgemeinde
- Ort
- Landkreis Wolfenbüttel
- Seehöhe
- 82 m
- Website
- https://www.ohrum.de/
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