Ermershausen

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UnterfrankenBezirk Unterfranken

Ermershausen

Gemeinde im Landkreis Haßberge in Deutschland

Ermershausen liegt im Naturpark Haßberge, umgeben von Feldern, Wiesen und sanftem Hügelland. Der Bach Ermetz fließt durch den Ort und entspringt nördlich des Dorfes im Grenzgebiet zu Thüringen. Die nächstgelegenen Städte sind Bamberg, Schweinfurt und Coburg. Der Ort war bis 1990 direkt an der innerdeutschen Grenze und dem Eisernen Vorhang gelegen. Die Nachbargemeinden umschlingen Ermershausen im Uhrzeigersinn und bilden eine ländliche Region mit starken Verbindungen zu Thüringen. Ermershausen wurde erstmals 1049 urkundlich erwähnt und war im Dreißigjährigen Krieg mehrfach verwüstet. Die Herren von Hutten bestimmten den Ort bis 1783, und 1814 fiel Ermershausen an Bayern. 1830 wurde ein jüdischer Friedhof angelegt, und die jüdische Gemeinde war bis 1933 ein bedeutender Teil der Bevölkerung. Die Juden lebten in der Fresengasse und betrieben Handel, Handwerk und Landwirtschaft. Sie nahmen an Gemeinderäten und Vereinen teil und kämpften im Ersten Weltkrieg für Deutschland. Der Ort ist geprägt von historischen Straßen und Flurnamen, die bis ins 17. Jahrhundert zurückreichen. Die Nürnberger Landstraße verlief durch Ermershausen und war ein wichtiger Handelsweg. Die Weinstraße, die durch das Gemeindegebiet verläuft, hat mehrere Namensherkünfte. In der Region gibt es auch Wüstungen wie Lindach und Steferich, die in historischen Dokumenten erwähnt werden. Die Gemeinde besteht aus drei Teilen, darunter das Pfarrdorf Ermershausen und die Einöden Holländermühle und Weidachsmühle.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant

Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Haßberge
Seehöhe
339 m
Sources:Ermershausen (CC0-1.0)

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