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Haus Rüdinghausen

ehemaliger Adelssitz in Witten, Nordrhein-Westfalen, Deutschland

Das Haus Rüdinghausen war eine Burg und ein Adelssitz im Wittener Stadtteil Rüdinghausen. Die Grundmauern der Burg sind als Bodendenkmal erhalten. Das Gelände liegt in Privatbesitz und war im 13. Jahrhundert erstmals in den Werdener Urbaren urkundlich erwähnt. Vermutlich existierte der Rittersitz bereits zu dieser Zeit und gehörte einer Familie „von Witten zu Rüdinghausen“. Die Ritter waren dem Grafen von der Mark untertan und nahmen an der Großen Dortmunder Fehde teil. Die Burg war im 14. Jahrhundert Teil von Erbfolgestreitigkeiten und einer Fehde, nach deren Ende die Herren von Neheim gen. Dütscher die Besitzer wurden. 1586 wurde das Haus im Truchsessischen Krieg von spanischen Truppen erobert und niedergebrannt. Danach wurde es neu errichtet und hatte nach dem Dreißigjährigen Krieg verschiedene Besitzer. Der letzte nachweisbare Herr war Ludolf von Winsheim, der 1770 durch Testament die Familie von Romberg als Erbe bestimmt hatte. Vor Ort sind die Grundmauern der Burg als Bodendenkmal erhalten. Das Gelände ist in Privatbesitz und liegt im Wittener Stadtteil Rüdinghausen. Umgebung des Hauses sind die Ortsteile Annen und Bommern. Die Geschichte des Hauses ist mit Ereignissen wie der Großen Dortmunder Fehde und dem Truchsessischen Krieg verbunden. Die Burg war Teil der Herrschaftsstruktur im Wittener Raum und hatte über die Jahrhunderte verschiedene Besitzer.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant

Art
Burg
Ort
Witten
Denkmalstatus
Bodendenkmal

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