Lutherkirche

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Lutherkirche

Kirchengebäude in Bad Kösen

Die Lutherkirche in Bad Kösen ist ein neugotisches Gotteshaus der evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde. Sie steht auf dem ehemaligen Schulplatz und wurde 1892–1894 errichtet. Die Kirche ist ein markanter Teil des Ortsbildes und wurde nach dem Reformator Martin Luther benannt. Sie entstand auf Grundlage von Plänen des Architekten Friedrich Fahro und unter der Leitung des Königlichen Baurats Werner. Die Kirche wurde 1894 geweiht und erhielt durch Spenden der Kösener Bürger und Kurgäste bleiverglaste Fenster mit Malereien aus dem Neuen Testament. Die Fenster wurden mehrfach restauriert. Die Orgel, erbaut 1894 von Wilhelm Rühlmann, ist bis heute erhalten. Die Kirche erlebte mehrere Renovierungen, darunter 1951/52 und 1987–1990. Im Inneren wurden Tafeln, Gemälde und der Baldachin entfernt. Die Kirche hat ein Geläut, das 1873 von Kaiser Wilhelm I. geschenkt wurde. Die ursprünglichen Bronzeglocken wurden mehrfach eingeschmolzen, und Stahlglocken ersetzten sie. 1959 wurden drei neue Bronzeglocken in den Tonlagen Gis, H und Cis gegossen. Die Kirche ist auch bekannt durch ihre Verbindung mit der Bonifatiuskirche in Altenbeichlingen, deren Baupläne von Friedrich Fahro stammen.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant

Art
Kirchengebäude
Ort
Naumburg
Baustil
Neogotik
Architekt
Friedrich Fahro

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