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Brăduț
Gemeinde in Rumänien

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Brăduț liegt im Nordosten des Perșani-Gebirges, im historischen Szeklerland, am Bach Cormoș, einem Zufluss des Olt (Alt). Der Ort ist sieben Kilometer nördlich der Kleinstadt Baraolt und etwa 60 Kilometer von der Kreishauptstadt Sfântu Gheorghe entfernt. Die Gemeinde umfasst ein Gebiet von fast 170 km², das über die Hälfte bewaldet ist und eine große Fläche der Landwirtschaft widmet. Auf dem Gebiet der eingemeindeten Dörfer Doboșeni und Filia wurden Vorkommen von Limonit und Kieselgur gefunden.
Der Ort wurde erstmals 1333 urkundlich erwähnt und war bis ins 19. Jahrhundert von Szeklern bewohnt. Auf dem Gebiet von Brăduț und den eingemeindeten Dörfern wurden archäologische Funde aus der Jungsteinzeit und der Bronzezeit entdeckt. Im Königreich Ungarn gehörte der Ort dem Stuhlbezirk Homoród und später dem historischen Kreis Odorhei. Die Gemeinde war Teil des Kreises Covasna und war bis zur heutigen Zeit ein Zentrum der Szeklerbevölkerung.
Brăduț ist bekannt für seine Denkmäler, darunter die orthodoxe Kirche in Doboșeni, die Ruinen der römisch-katholischen Kirche in Filia und die alte rumänische Kirche in Tălișoara. Das Herrenhaus der Familie Daniel Mihály in Tălișoara, 1669 errichtet und 1884 umgebaut, steht unter Denkmalschutz. In Filia steht das Landhaus Ferenczy-Boda, 1713 errichtet und 1826 umgebaut, ebenfalls unter Denkmalschutz. Bekannte Persönlichkeiten aus Brăduț sind Schriftsteller, Historiker und Ethnografen, die in der Region lebten und wirkten.
Sources (2)
- Brăduț (CC0-1.0)
- Brăduț (Wikipedia) (CC BY-SA 4.0, adapté)
- Art
- Gemeinde in Rumänien
- Ort
- Kreis Covasna
- Adresse
- Str. Şcolii 171
- Website
- http://www.comunabradut.ro
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