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Debar

lokale Verwaltungseinheit (Gemeinde) in Nordmazedonien

Debar
MacedonianBoy CC BY-SA 4.0

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Die Opština Debar liegt im äußersten Westen Nordmazedoniens an der Grenze zu Albanien. Sie umfasst eine Fläche von 145,67 km² und grenzt im Norden an Mavrovo und Rostuša, im Osten an Drugovo, im Südosten an Debarca und Struga, im Süden an Centar Župa und den Debarsee sowie im Westen an die Republik Albanien. Der westlichste Punkt Nordmazedoniens befindet sich im Dorf Konjari. Die Region gehört zur Statistischen Region Südwesten.

Die Opština Debar wurde erstmals in historischen Quellen erwähnt, als Teil der osmanischen Herrschaft. Im 20. Jahrhundert war sie Teil der südmazedonischen Region und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg zur Gemeinde Debar. Die Bevölkerung besteht aus verschiedenen ethnischen Gruppen, darunter Albaner, Türken, Mazedonier, Roma und andere. Die Gemeinde verfügt über mehrere bewohnte Ortschaften und historische Stätten.

Die Opština Debar umfasst 14 bewohnte Ortschaften, darunter die Stadt Debar. Zu den bedeutenden Bauwerken gehören die Kirche St. Michael in Debar sowie das Schloss Debar, das einst als Residenz der Fürsten von Debar diente. Die Gemeinde ist bekannt für ihre kulturelle Vielfalt und die Nähe zu albanischen Regionen. Traditionelle Feste und lokale Bräuche prägen das Leben der Einwohner.

Sources (2)
Art
Opština in Nordmazedonien
Ort
Osmanisches Reich
Seehöhe
688 m

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