Bodendenkmal in Geiselbach, #D-6-5821-0054
abgegangenes Schloss in der Gemeinde Geiselbach im Landkreis Aschaffenburg
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Schloss Geiselbach ist ein abgegangenes Burg- oder Festes Haus in der Gemeinde Geiselbach, Landkreis Aschaffenburg. Es liegt in der Ortsmitte, unterhalb der Kirche und Pfarrgarten, an einem Quellbereich. Die Anlage war seit 1269 Besitz der Abtei Seligenstadt und Sitz der Vogtei bis 1802. Die genaue Bauzeit ist nicht belegt, aber Ausgrabungen von 1955 deuten auf ein Weiherhaus aus der mittelalterlichen Zeit hin. Die Anlage war bis ins 19. Jahrhundert als Pfarrhaus genutzt und wurde 1855 im Zuge von Arbeiten zur Wasserversorgung abgebrochen. Auf Karten von 1618 und 1726 wird das Weiherhaus als rechteckiges oder quadratisches Haus mit angrenzendem Wassergraben dargestellt. Die Umwallung oder Burgmauer sowie die Wehrkirche mit runder oder ovaler Mauer sind ebenfalls erwähnt. Die Anlage ist Teil der Bodendenkmäler in Geiselbach und wird als archäologische Befunde des mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Wasserschlosses aufgeführt. Die Fundamente wurden in den 1950er Jahren freigelegt, aber ohne größere Dokumentation wieder verfüllt. Die Sage vom Wasserschloss und den Söhnen der Besitzerin ist in der regionalen Geschichte verankert.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant
- Art
- Burgstall, Bodendenkmal, Schloss, Wasserburg, Befund
- Ort
- Geiselbach
- Denkmalstatus
- Bodendenkmal in Bayern
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