Burg Zusameck

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Burg Zusameck

Burg in Deutschland

Die Burg Zusameck steht auf dem Schlossberg (Kalvarienberg) nördlich von Dinkelscherben im Landkreis Augsburg. Die Anlage war bereits in der Jungsteinzeit besiedelt und wurde im 12. Jahrhundert als steinerne Veste errichtet. Sie war Sitz der Familie der Markgrafen von Burgau und wurde später von verschiedenen Herrschaften verwaltet, darunter das Hochstift Augsburg. Die Burg wurde mehrfach zerstört und verpfändet, bis sie 1812 aufgelassen und bis auf die Burgkapelle abgebrochen wurde. Die Burganlage umfasste eine Vorburg und einen Hauptburgkegel mit einem Wohnturm. Sie war umgeben von Ringmauern und Türmen, die den Burghof schützten. Die Kapelle im Südosten war in eine Ringmauer eingebunden. Die Anlage wurde im 19. Jahrhundert renoviert und im 20. Jahrhundert weiter instandgesetzt. Heute sind nur noch Mauerreste und die Burgkapelle erhalten, die im neugotischen Stil umgestaltet wurde. Die Burgkapelle Hl. Kreuz ist ein spätgotisches Bauwerk, das 1850 neugotisch umgebaut wurde. Sie besitzt ein schmales Langhaus mit Satteldach und Spitzbogenfenstern. Der Altar stammt aus dem Jahr 1857 und wird Joseph Scherer zugeschrieben. Die Glasfenster und Holzfiguren wurden bei Sanierungen entfernt und in andere Museen überführt. Die Anlage ist als Bodendenkmal unter der Nummer D 7-7629-0016 eingetragen.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant

Art
Burg, Siedlung, Befestigung, Bodendenkmal, Burgstall
Ort
Dinkelscherben
Denkmalstatus
Bodendenkmal in Bayern
Sources:Burg Zusameck (CC0-1.0)

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