ChâteauxNiederbayernBezirk Niederbayern

Bodendenkmal in Postau, #D-2-7339-0297

Untertägige mittelalterliche und frühneuzeitliche Befunde im Bereich des Schlosses von Grießenbach, darunter die Spuren von Vorgängerbauten bzw. älterer Bauphasen und abgebrochenen Gebäudeteilen

Das Schloss Grießenbach war ein abgegangenes Schloss in Grießenbach, einem Gemeindeteil der Gemeinde Postau im Landkreis Landshut. Es lag südlich der Staatsstraße 2141 und war ursprünglich von der Familie Grießenbeck bewohnt. Die Anlage ist als Bodendenkmal unter der Aktennummer D-2-7339-0297 registriert und umfasst Spuren von mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Befunden sowie Vorgängerbauten. Das Schloss wurde nach 1124 errichtet und war bis 1721 im Obereigentum des Klosters Seligenthal. Es wurde mehrfach verwüstet, insbesondere im Dreißigjährigen Krieg, und wurde danach wieder aufgebaut. 1721 gelang es Felix Anton Ritter von Grießenbeck, das Schloss von dem Kloster zurückzuerwerben. Bis 1848 war es Teil eines Patrimonialgerichts und verfügte über adlige Gerichtsbarkeit. Die Anlage umfasste ein einstöckiges Gebäude mit hohem Spitzdach und war teilweise von einer Mauer umgeben. Vor dem Schloss lagen landwirtschaftliche Gebäude, einige davon aus Holz. Die Ortskirche St. Stephanus war ursprünglich die Schlosskapelle. Die genaue Lage des Schlosses ist heute nur noch aus historischen Zeichnungen erkennbar.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant

Art
Schloss, Befund, Vorgängerbau, Bodendenkmal
Ort
Postau
Denkmalstatus
Bodendenkmal in Bayern

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