📷 Image: Wikimedia Commons
Augustinereremitenkloster zum Erlöser, Alsfeld
Kirchengebäude in Deutschland
Das Augustinereremitenkloster zum Erlöser in Alsfeld wurde im 13. Jahrhundert von den Augustinern gegründet. Die älteste urkundliche Erwähnung datiert aus dem Jahr 1339. Das Kloster war Teil der sächsisch-thüringischen Provinz des Ordens und stand im mitteldeutschen Bereich als westlicher Stützpunkt. Es war eng mit der Mainzer Diözese verbunden und spielte bis 1527 eine eher untergeordnete Rolle. Das Kloster war ein Zentrum geistlicher und kultureller Aktivitäten. Die Anlage umfasste eine gotische Predigtkirche, Wohn- und Wirtschaftsgebäude sowie ein Hospital. Die Kirche war bis 1532 Teil des Klosters und wurde später zur Dreifaltigkeitskirche der evangelischen Gemeinde. Die Gebäudegruppe war in einem Viereck angeordnet, mit der Kirche als nördlicher Schutz. Im Kloster gab es typische Räume wie das Refektorium, das Dormitorium und das Klosterkapitel. Die Schlafräume der Mönche lagen im ersten Obergeschoss und waren von einem Mittelgang zugänglich. Die Kirche war von mittelalterlichen Fachwerkhäusern umschachtelt, was die ursprüngliche Stadtsituation verdeckte. Das Spitalgebäude wurde aus dem Abbruchmaterial des Klosters errichtet.
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- Art
- Kirchengebäude, Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Alsfeld
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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