Galway Cathedral

Die Kathedrale von Galway, mit vollem Namen Kathedrale Mariä Aufnahme in den Himmel und St. Nikolaus, ist die Bischofskirche des römisch-katholischen Bistums Galway und Kilmacduagh. Sie steht in der Stadt Galway auf dem Gelände des früheren Stadtgefängnisses. Ihre achteckige Kuppel erreicht 44,2 Meter und ist von weither in der Stadtsilhouette zu erkennen. Der Bau der Kirche hat eine lange Vorgeschichte: Nach der Reformation durfte der katholische Glaube in Irland nur im Verborgenen gelebt werden, erst um 1750 entstand in der Middle Street eine kleine Pfarrkirche, die mit der Gründung des Bistums 1831 zur Prokathedrale wurde. Gebaut wurde die Kathedrale nach Plänen von John J. Robinson ab 1958, geweiht wurde sie am 15. August 1965 durch Kardinal Richard Cushing aus Boston; Präsident Éamon de Valera entzündete die Altarkerze. Da sie fast vollständig aus örtlichem Kalkstein besteht, gilt sie als letzte grosse Steinkathedrale Europas. Der Grundriss folgt der Form einer Basilika mit Kreuzgrundriss. Zwei kleine Glockentürme flankieren das Portal, über der Vierung sitzt die Kuppel, Langhaus und Chor tragen flache kassettierte Tonnengewölbe. Innen wie aussen prägt der graubraune, unverputzte Werkstein den Eindruck. Die Formensprache mischt romanische Bögen, byzantinisch anmutende Kuppel und Mosaiken sowie gotische Rosetten. Auf der Westempore steht eine 1966 von Rushworth & Dreaper gebaute und 2006 bis 2007 von Trevor Crowe umgebaute Orgel mit 59 Registern auf drei Manualen und Pedal; in der Krypta sind mehrere Bischöfe von Galway bestattet.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte.

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