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Airolo

Gemeinde im Tessin in der Schweiz

Airolo
Prissantenbär CC BY-SA 3.0

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Airolo ist ein Dorf und eine politische Gemeinde im Kanton Tessin, Schweiz. Es liegt am südlichen Fuße des Gotthardpasses, an der Grenze zur Deutschschweiz und der rätoromanischen Schweiz. Die Gemeinde gehört zum Bezirk Leventina und umfasst mehrere Weiler. Sie ist geprägt von der Geschichte des Gotthardpasses und verfügt über eine einzigartige Lage im Tal.

Airolo war bis ins 20. Jahrhundert ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, weshalb Gastgewerbe und Säumerei wirtschaftlich bedeutend waren. 1882 wurde der Gotthard-Eisenbahntunnel mit dem Südportal Airolo eingeweiht, und das Dorf war damals die zweitgrösste Gemeinde im Tessin. 1980 wurde der Gotthard-Strassentunnel mit dem Südportal Airolo eröffnet, was den Rückgang der Bevölkerung und Arbeitsplätze einleitete.

In Airolo erwartet man Wanderwege wie die Strada Alta und den Sentiero degli Alpi, sowie das Skigebiet Pesciüm mit 30 Pistenkilometern. Die Pfarrkirche Santi Nazario e Celso, das Denkmal für die Opfer des Gotthardtunnelbaus und militärische Bauten wie das Forte Airolo sind Sehenswürdigkeiten. Die Gemeinde ist auch für ihre historischen und kulturellen Schätze bekannt, darunter das St. Gotthard-Museum.

Sources (1)
Art
Gemeinde der Schweiz
Ort
Kreis Airolo
Denkmalstatus
Schützenswertes Ortsbild der Schweiz
Seehöhe
2132 m

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