Muzeum Przemysłu Naftowego i Gazowniczego im. Ignacego Łukasiewicza
Das Muzeum Przemysłu Naftowego i Gazowniczego im. Ignacego Łukasiewicza ist ein Freilichtmuseum in Bóbrka in der Gemeinde Chorkówka in der Woiwodschaft Karpatenvorland, rund zehn Kilometer südwestlich von Krosno. Es steht auf dem Gelände einer bis heute aktiven Erdölgrube. In den Wäldern um Bóbrka trat seit Jahrhunderten „Steinöl“ an die Oberfläche, das die Bauern zum Schmieren von Achsen abschöpften. 1854 begannen der Waldbesitzer Karol Klobassa-Zrencki, der Gutsherr Tytus Trzecieski und der Apotheker und Chemiker Ignacy Łukasiewicz mit der industriellen Gewinnung; 1856 gründeten die drei die Firma Łukasiewicz-Trzecieski-Klobassa. Zunächst sammelte man das Öl in einem 120 Meter langen Sickergraben, später wurde bis in 150 Meter Tiefe gebohrt. Zwischen 1854 und 1880 entstanden rund 60 Schächte und Bohreinrichtungen; die Bohrung „Małgorzata“ von 1858 lieferte 4.000 Liter am Tag. 2018 wurde die Grube in die Liste der Geschichtsdenkmäler Polens aufgenommen. Den Mittelpunkt des Geländes bildet ein von Łukasiewicz 1872 gesetzter, etwa fünf Meter hoher Obelisk zur Erinnerung an die Gründung. Zu den rund 50 Exponaten im Freien gehören die um 1860 von Hand abgeteuften Schächte Franek und Janina, wobei Janina bis heute gefördert wird, eine hölzerne Schmiede von 1856 mit zwei gemauerten Feuerstellen, eine mechanische Werkstatt von 1864, das Verwaltungsgebäude Dom Łukasiewicza mit Apothekenausstellung und Petroleumlampen sowie eine Bohranlage kanadischer Bauart von 1885. Ein großer Ausstellungspavillon kam im Mai 2000 hinzu.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte.
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