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Bodendenkmal in Bodenkirchen, #D-2-7540-0181

Verebneter mittelalterlicher Burgstall und untertägige mittelalterliche und frühneuzeitliche Befunde im Bereich des abgegangenen Hofmarksschlosses von Rothenwörth, darunter Spuren von Nebengebäuden, Vorgängerbauten bzw. älterer Bauphasen.

Das Schloss Rothenwörth war ein abgegangenes Burgschloss in Rothenwörth, einem Gemeindeteil von Bodenkirchen im Landkreis Landshut. Es lag etwa 130 Meter östlich der Ortskirche St. Simon und Judas. Die Anlage ist als Bodendenkmal unter der Aktennummer D-2-7540-0181 geführt und umfasst vererbte mittelalterliche Befunde sowie untertägige Spuren von Nebengebäuden und älteren Bauphasen. Der Sitz „Rottenwerth“ wurde bereits 1463 durch das Edelgeschlecht der Perghoffer besessen. Im 16. Jahrhundert wechselte der Besitz mehrfach zwischen verschiedenen Adelsgeschlechtern, darunter die Familie von Eisenreich. 1659 wurde der Sitz von Rittmeister Johann Christoph Soyher auf Schorn an Georg Carl von Eisenreich verkauft. Die Hofmark Rothenwörth blieb bis ins 18. Jahrhundert im Besitz der Adelsgüter Binabiburg und Neuenaich. Das Schloss lag südlich der Bina in Rothenwörth. Im Jahr 1597 wurde es als „hölzernes Herrenhaus mit Weiher und verschiedenen Huben“ beschrieben. Ein Nachfolgebau entstand vermutlich um 1820 und ist heute ein quadratisches Gebäude mit Zeltdach und zwei Geschossen. Das Gebäude steht heute in Privatbesitz und ist als Baudenkmal unter dem Aktenzeichen D-2-74-120-70 geschützt.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant

Art
Schloss, Befund, Bodendenkmal, Vorgängerbau, Burgstall
Ort
Bodenkirchen
Denkmalstatus
Bodendenkmal in Bayern

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