Ruines · Feldkirchen in Kärnten

Burgruine Prägrad

Burg in Österreich

Burgruine Prägrad

Image: Rollroboter · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

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Die Burgruine Prägrad thront auf einem Felsvorsprung über der Bleistatt, oberhalb des gleichnamigen Ortes in der Kärntner Gemeinde Feldkirchen. Ihr Name stammt aus dem Slawischen und bedeutet etwa „Gebiet vor der Burg“. Ursprünglich als Vorwerk einer größeren Anlage geplant, wurde sie erstmals 1166 urkundlich erwähnt und wechselte später mehrfach den Besitzer, darunter an Friedrich III., die Ernauer und schließlich 1628 an das Stift Ossiach.

Die Anlage entstand im 12. Jahrhundert als kleine Hangburg, deren Kern heute noch erkennbar ist. Besonders sehenswert sind die spätgotischen Umbauten aus der Zeit um 1450 bis 1500, als ein Wohnturm entstand. Mauerreste zeigen unterschiedliche Bauphasen, von schlichtem Bruchsteinmauerwerk bis zu feineren Zwickelmauern. Die Südwestecke der Kernburg blieb aus der Frühzeit erhalten, während die Südmauer fast vollständig neu errichtet wurde.

Vor Ort bieten sich Einblicke in die mittelalterliche Architektur: Reste des Zwingers im Südosten, ein vorspringender Torbau mit Torturm und ein querstehender Wirtschaftsbau mit Trichterscharten. Die Ruine erstreckt sich auf etwa 14,5 mal 12,5 Meter und vermittelt trotz ihrer bescheidenen Größe einen Eindruck von der strategischen Lage über dem Tal. In der Nähe liegen Feldkirchen im Nordosten und Glanhofen im Südosten.

Sources (2)
Art
Ruine, Burgruine
Ort
Feldkirchen in Kärnten
Adresse
Prägrad
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich

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