Kunibertsturm
Wehrturm in Köln
Der Kunibertsturm, auch Riehlerturm genannt, war ein mittelalterlicher Wehrturm einer Torburganlage am nördlichen Ende der Kölner Stadtmauer. Er wurde um 1233 als Teil einer von der Stadt errichteten Torburg belegt und erhielt 1261 durch den Erzbischof Engelbert einen umfangreichen Ausbau. Die Befestigungen wurden mit Säulenbasalt und Tuffstein gebaut, wobei der Erzbischof 6000 Mark investierte. Der Turm blieb nach den Aufständen von 1262 weitgehend erhalten. Der Turm war bis ins 18. Jahrhundert als Gefängnis nutzbar, wobei gewölbte Räume für die Turmhaft dienten. Zudem gab es ein Vorwerk mit einem Wachturm, der als Ark bezeichnet wurde. Dieser wurde 1371 errichtet und bis in die Franzosenzeit erhalten. Das kleine Warttürmchen, heute als Weckschnapp bekannt, war 1446 erstmals erwähnt und bis 1891 erhalten. Es wurde 1898 instand gesetzt und heute noch teilweise vorhanden. Der Kunibertsturm ist ein Teil der Kölner Stadtmauer und verfügt über eine komplexe Struktur. Die Reste des Turms und des Vorwerks sind heute noch sichtbar, wobei das kleine Türmchen vollständig erhalten blieb. Die Bausubstanz besteht aus Säulenbasalt und Tuffstein, und die verschiedenen Geschosse sind mit unterschiedlichen Decken konzipiert. Die Anlage ist ein Beispiel für die mittelalterliche Befestigungstechnik und die Stadtplanung Kölns.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant
- Art
- Turm
- Ort
- Altstadt-Nord
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