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Mehringen
Ortsteil der Stadt Aschersleben
Mehringen ist ein Stadtteil der Stadt Aschersleben im Salzlandkreis, Sachsen-Anhalt. Mit 1.048 Einwohnern (Stand 2013) ist es ein kleiner Ort, der vom denkmalgeschützten Dorfkirche St. Stephani geprägt wird. Der Ort liegt am Ufer der Wipper, etwa fünf Kilometer südöstlich von Aschersleben. Die Geschichte von Mehringen reicht bis ins 11. Jahrhundert zurück, als der Ritter Alverich von Mehringen seinen Sitz hatte. 1882 wurde der Bahnhof Drohndorf-Mehringen an der Strecke von Halberstadt nach Halle eröffnet. Mehringen war bis 2008 eine selbstständige Gemeinde mit einer Fläche von 11,7 km². Der letzte Gemeinderat bestand aus zwölf Mitgliedern, wobei die Freien Wählergruppe die Mehrheit hatte. Der letzte Bürgermeister war Albrecht Schneidewind. Die Gemeinde wurde 2008 in die Stadt Aschersleben eingemeindet. Die Geschichte des Ortes ist geprägt von kirchlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen, darunter das Kloster der Zisterzienserinnen, das 1222 gegründet wurde und bis 1525 im Bauernkrieg zerstört wurde. In Mehringen und der umliegenden Region sind bedeutende Persönlichkeiten aus der Theologie entstanden. 1542 wurde in Aschersleben der evangelische Theologe Michael Sachs geboren, der für die Gegenreformation kämpfte. 1810 wurde in Mehringen der Theologe Friedrich Ahlfeld geboren, der als Erneuerer des Luthertums in Sachsen im 19. Jahrhundert gilt. Diese Persönlichkeiten trugen zur kulturellen und geistlichen Entwicklung der Region bei.
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- Art
- Ortsteil
- Ort
- Aschersleben
- Seehöhe
- 108 m
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