Bayern

Blaibacher See

Der Blaibacher See ist ein Stausee am Schwarzen Regen im Bayerischen Wald, rund 2,5 Kilometer lang und bis zu 300 Meter breit. Er liegt am Rand des Ortes Blaibach, eingefasst von bewaldeten Hängen, und ist ein ruhiges Ziel für einen halben Tag: zum Umrunden, zum Angeln oder für eine Pause am Wasser. Entstanden ist er nicht auf natürlichem Weg. 1964 errichtete die Höllenstein-Kraftwerke AG aus Straubing hier ein Kraftwerk mit Stauanlage; der See ist dessen Rückstau. In diesem Abschnitt vereinigen sich Schwarzer und Weißer Regen, von dort an heißt der Fluss nur noch Regen und fließt bis zur Mündung in die Donau bei Regensburg. Wer mag, kann diese Strecke auf dem Bootswanderweg in fünf Tagesetappen zurücklegen. Am Ufer führt ein Rundwanderweg durch den Wald, an der Liegewiese gibt es einen Kiosk und einen Verleih für Stand-up-Paddles. Eine offizielle Badestelle mit Wasseraufsicht besteht nicht, gebadet wird auf eigene Verantwortung. Direkt vorbei kommt der Lamer-Winkel-Arber-Radweg, weshalb der See auch als Etappenstopp für Radfahrer taugt; Angelkarten gibt eine örtliche Ausgabestelle aus. Betrieb herrscht vor allem in den Sommermonaten.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte.

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