📷 Image: Wikimedia Commons
klášter voršilek v Kutné Hoře
Kloster in Tschechien
Das Ursulinenkloster Kuttenberg ist ein ehemaliges Kloster des Ursulinenordens in Kutná Hora-Vnitřní Město, Tschechien. Es wurde 1712 gegründet und war ursprünglich als Konvent mit einer Klosterkirche geplant. Die Hälfte des Konventtrakts wurde errichtet, die Kirche wurde erst 1900 hinzugefügt. Das Kloster wurde 1949 aufgelöst und 1993 dem Ursulinenorden zurückgegeben, der es heute als kirchliches Gymnasium betreibt. Das Kloster besitzt eine barocke Architektur mit Flügeln des Konventsgebäudes, die 1735–1743 gebaut wurden. Die ursprüngliche Planung von Kilian Ignaz Dientzenhofer sah eine quadratische Grundform mit einer diagonal verlaufenden Klosterkirche vor. Die Kirche wurde 1898–1901 in vereinfachter Form durch Friedrich Ohmann errichtet. Die Fassade ist mit Statuenaufsätzen und dem Wappen der Familie Trauttmansdorff geschmückt, sowie mit einem Giebeldachreiter bekrönt. Die Anlage umfasst einen Hof mit Stiegenhaus und offener Spindel. Die Klostertrakte sind in einfachen Formen gehalten, mit Pilastern und Dreiecksgiebeln betont. Die Kirche hat ein marmoriertes Innendekor und einen Hochaltar mit einer Christusstatue. Die Umgebung umfasst die Altstadt von Kutná Hora, mit historischen Gebäuden und dem Rathaus.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte.
- Art
- Kloster
- Ort
- Kutná Hora-Vnitřní Město
- Erbaut
- 1800
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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