Tiedexer Tor

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Tiedexer Tor

ehemaliges Stadttor der Stadtbefestigung Einbecks in Niedersachsen

Das Tiedexer Tor war ein Stadttor der Befestigung Einbecks in Niedersachsen. Es stand am westlichen Ende der Tiedexer Straße, die vom Marktplatz zum Tor führte. Die Straße war Teil der alten Einbecker Heerstraße, die bis zum Durchlass an der Landwehr am Klapperturm führte. Vor dem Tor lag eine Handelsstraße, die mit Baumstämmen befestigt war und auf das 13. Jahrhundert datiert wurde. Die Straße überquerte das Krumme Wasser über eine 1593 erneuerte Bogenbrücke, die 2013 freigelegt wurde. Das Tor wurde 1322 erstmals erwähnt und trug den Spruch: „Wenn Gott selbst das Haus baut und die Stadt bewacht, ist die Arbeit nicht umsonst und bleiben die Mauern sicher.“ 1486 überschwemmte das Krumme Wasser die Altstadt durch das Tor. 1813 wurde das Haupttor abgetragen, nur das südliche Torhaus blieb erhalten und diente als Wohnhaus. 1964 wurde ein Durchbruch angelegt, um den Fußweg zur Tiedexer Straße zu ermöglichen. Neben dem früheren Standort des Tiedexer Tores existiert ein Denkmal aus Holzschwingtüren, das die anderen Stadttore der Stadt erinnert. Die Umgebung umfasst das Marienstift, das 1632 aufgrund der Gefahr durch General Pappenheim abgerissen wurde, sowie den Ort Tiedexen, der im 14. Jahrhundert zur Wüstung wurde. Die Befestigung umfasste auch die Obere Katze, eine Brücke und die Tiedexer Straße.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant

Art
Stadttor
Ort
Einbeck

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