Schweinitz

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Schweinitz

Nebenfluss der Flöha

Die Schweinitz ist ein linker Nebenfluss der Flöha und fließt im Erzgebirge. Sie entspringt nordöstlich des Brandhübels bei Klíny und verläuft zunächst südwestlich durch das Moorgebiet des Schwarzen Teiches. Nach der Grenze zu Sachsen bildet sie die Landesgrenze zwischen beiden Ländern. Im Tal liegen mehrere Orte wie Deutscheinsiedel, Mníšek, Brüderwiese und Deutschneudorf. Die Schweinitz mündet nach 17,60 km in die Flöha, wobei an der Mündung die Schweinitzmühle stand, die zu Brandau gehörte. Der Fluss verbindet historische und bergbauliche Zeiten. Bei Katharinaberg gab es Kupfererzgänge, die bis ins 17. Jahrhundert intensiv genutzt wurden. Bekannteste Gruben sind der Nikolai-Stollen, der bis 1945 als Schaubergwerk existierte, und der Fortuna-Stollen bei Deutschkatharinenberg, der heute ein Erlebnisbergwerk ist. Zudem gab es Gerüchte über ein Bernsteinzimmer, die zu einer touristischen Aufwertung des Ortes führten. Die Schweinitztalbahn verlief zwischen 1927 und 1969 von Olbernhau bis Deutschneudorf. Ursprünglich war sie als grenzüberschreitende Verbindung geplant, wurde aber aufgrund politischer Veränderungen nur als Nebenbahn gebaut. Die Strecke war Teil der Verbindung durch das Erzgebirge und verlief durch das Tal der Schweinitz.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant

Art
Fluss
Ort
Erzgebirgskreis

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