📷 Image: Wikimedia Commons
Landštejn
Burg in Staré Město pod Landštejnem, Tschechien
Die Burg Landštejn liegt im Ortsteil Landštejn der Gemeinde Staré Město pod Landštejnem in Tschechien. Sie wurde ab 1222 errichtet, um die böhmisch-österreichische Grenze zu sichern. Die Burg stand strategisch an einer Handelsroute, die Böhmen mit Österreich und Italien verband. Sie war Teil der Grenze zwischen Böhmen und Österreich seit 1179. Die Burg war von großer militärischer und politischer Bedeutung. Sie wurde von verschiedenen Adelsfamilien übernommen, darunter die Witigonen und die Kraiger von Kraigk. Im 16. Jahrhundert wurde sie im Renaissancestil umgebaut. 1579 verkaufte die Familie Kraiger die Burg an Stephan von Einzing, der sie später an David Neumayer weitergab. Die Burg wurde 1771 durch ein Feuer zerstört und blieb danach unbewohnt. Besucher können die Hauptmauer mit zwei Türmen und die romanische Kapelle besichtigen. Die Burg wurde ab 1972 restauriert und ist seit 1990 öffentlich zugänglich. In der Umgebung wurden Szenen aus dem Film „Johanna von Orléans“ sowie das Theaterstück „Die Räuber“ von Friedrich Schiller gedreht.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte.
- Art
- Burg, Burgruine
- Ort
- Landštejn
- Erbaut
- 1222
- Baustil
- Romanische Architektur
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
- Seehöhe
- 656 m
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